Meditation in Unternehmen

Fortbildungen für Mitarbeiter im Unternehmen sind in aller Munde. Hierbei zeichnete sich in den vergangenen Jahren deutlich ab, dass es nicht mehr ausreichend ist, Mitarbeiter nur fachlich weiter zu bilden, sondern dass gegenwärtige Phänomene wie wachsende Krankenstände, Unzufriedenheit am Arbeitsplatz und mangelnde soziale Kompetenz Themen sind, die dringenden Handlungsbedarf ergeben.

Nachhaltiges Qualitätsmanagement bedeutet vor allem auch eines: wachsende Selbstverantwortung der Mitarbeiter. Es sind also Maßnahmen notwendig, bei denen Mitarbeiter genau dies erlernen, vertiefen und eingeladen werden, Vertrauen zu fassen, dass sie auch bei straffem Zeitplan in der Lage sind, Herr ihrer Gesundheit, ihrer Eigenmotivation und damit mehr Selbstzufriedenheit und Freude am Dasein zu erfahren.

Meditationsseminare setzen genau da an.


Trends des Arbeitsmarktes – Nachhaltigkeit wird zum Slogan der nahen Unternehmenszukunft.

Langfristige Beschäftigungen von Mitarbeitern in ihren unterschiedlichen Positionen werden im postmodernen Zeitalter der Information immer seltener. Kennen Sie das? Sie investieren Zeit und Geld in die Aus- und Fortbildung Ihrer Mitarbeiter – und in dem Moment, wo diese bereit sind, höhere Positionen in Ihrem Unternehmen einzunehmen, verlieren Sie sie ­– nicht zuletzt an Ihre Kunden oder Mitbewerber.

Hinzu kommt, dass es durch den Geburtenknick nach der Wiedervereinigung schon in den nächsten 5 Jahren kaum adäquate Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt gibt, die vom Alter her für die Unternehmen aufbaufähig wären. Die Zahl der 19 bis 25-jährigen halbiert sich bis zum Jahr 2016. Quelle: SPIEGEL ONLINE – Demographische Studie (Bertelsmann)

Was bedeutet das für Ihr Unternehmen? Sie werden weitaus höhere Personalkosten einkalkulieren müssen, um Ihre Mitarbeiter langfristig zu halten. Und nicht nur das: Immer höhere Anforderungen an die langfristig beschäftigten Mitarbeiter sorgen für einen Anstieg von psychischen Erkrankungen und ließen bereits in den letzten fünf Jahren die Krankenquoten drastisch steigen. Laut dem DAK-Gesundheitsreport 2010 stiegen die Krankheitstage um abermals 13,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – vorwiegend wegen psychischer Störungen wie Burn-Out-Syndrom und Depressionen.

Es hat sich bestätigt, dass Unternehmen, die diese Trends ernst nehmen und entsprechend handeln, durch gezielte Maßnahmen Kosten in hohem Maße senken konnten und zugleich ihre Mitarbeiter durch einen hohen bis sehr hohen Zufriedenheitsfaktor halten und an ihr Unternehmen binden. Krankenquoten senkten sich in zweistelligen Prozentzahlen, das Betriebsklima verbesserte sich um 87 Prozent (Quelle: Patricia Aburdene, Megatrends 2020, Kamphausen-Verlag).

Welche Maßnahmen setzten diese Unternehmen ein, um die Nachhaltigkeit der Mitarbeiter zu fördern?

Da gibt es verschiedene Ansätze. Was in den vergangenen 15 Jahren als sogenannte Wellness-Wochenenden Mitarbeitern angeboten wurde, hat zwar den kurzfristigen Effekt, dass sich Mitarbeiter entspannen, der Teamgeist vorübergehend gefördert wird etc. Aber es gibt keine messbaren Parameter, dass diese Maßnahmen langfristig wirken – im Gegenteil: Nach einer Woche Arbeitsalltag verfallen viele Menschen wieder in ihren alten Trott, ihre alten Glaubensätze, ihr gewohntes Lamentieren...

Meditationsseminare, Gruppen- und Einzelcoachings, Selbsterfahrungsgruppen etc. liefern dort einen viel größeren und nachhaltigeren Effekt. Das ist der Grund, warum heute Meditationsseminare in die individuellen Weiterbildungsmaßnahmen vieler Unternehmen aufgenommen wurden. Der Unterschied macht es: Mitarbeiter erhalten Werkzeuge, mit denen sie für ihr seelisches und körperliches Wohlergehen eigenständig und in Eigenmotivation sorgen. Das Resultat: mehr innere Zufriedenheit, mehr Gelassenheit und wachsende soziale Kompetenz.

Können Sie sich das vorstellen? Mitarbeiter, die gut gelaunt, zentriert und konzentriert ihren Arbeitsplatz betreten?

Eine große Anzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen und Studien hat bewiesen, dass Menschen, die ihre persönliche Zufriedenheit selbst kultivieren, belastbarer sind, konzentrierter und dadurch effizienter arbeiten, ein hohes Maß an Kreativität freisetzen, körperlich und geistig gesünder sind und nachhaltig ihre Projekte verfolgen. Und das mit überdurchschnittlichem Erfolg.

Meditation wird seit der letzten Dekade als Fortbildungsmaßnahme mit wachsendem Erfolg in Unternehmen eingesetzt. Die Mischung aus traditionellen und modernen Techniken ermöglicht ein solides und individuell abgestimmtes Programm, das den Teilnehmern praktische Werkzeuge für den Alltag mitgibt, die jederzeit mit geringem Zeitaufwand angewendet werden können. Effektive Achtsamkeitsübungen, Übungen zur Stressbewältigung usw. sind Teil davon.


Erfolgreiches Stressmanagement

In der westlichen Hemisphäre war Meditation über Jahrzehnte hindurch vor allem Privatsache. Sinnsucher aus aller Welt entdeckten sie als Methode innerhalb der spirituellen Praxis. Dies hat sich dramatisch geändert.

Seit 1930 gibt es rund 1.500 anerkannte Studien, die die Wirksamkeit von Meditation als Methode zur Stressreduktion belegen. Durch innovative Technologien wurden immer mehr messbare Ergebnisse ermittelt, die diese Jahrtausende alte Tradition in ein neues, wissenschaftlich belegtes Licht rücken.

Mittlerweile bieten weltweit immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern bewusstseinsfördende Maßnahmen im Rahmen des Stressmanagements an, wie die US-Autorin Patricia Aburdene in ihrem internationalen Bestseller „Megatrends 2020" (Kamphausen-Verlag) dokumentierte.
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Was ist der Nutzen solcher Maßnahmen?

Meditation erhöht die Motivation der Mitarbeiter, senkt Krankenquoten, sorgt für ein besseres Zeitmanagement, liefert effektivere Arbeitsresultate, sorgt für höhere Zufriedenheit am Arbeitsplatz und fördert die Teamfähigkeit.

Eine Studie des Bender Institute of Neuroimaging (Bion), Gießen belegt dies.
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Steigende Krankenquoten – eine alarmierende Entwicklung

„Die psychischen Erkrankungen der Versicherten haben in den Jahren von 1998 bis 2009 um 60 Prozent zugenommen (87 Prozent davon sind psychische Störungen wie Burnout, Chronic Fatigue Syndrome und Fibromyalgie). Dies macht 10,8 Prozent des durchschnittlichen Krankenstandes der BRD aus. Die psychischen Erkrankungen sind die viertgrößte Krankheitsart bei Krankschreibungen. Darüber hinaus ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Fast jeder Zehnte leidet an hochgradigen Schlafstörungen. Die hauptsächliche Ursache dafür sind Stress und seelische Belastungen." So berichtet der DAK-Gesundheitsreport 2010.

Längst ist klar: Die traditionelle Medizin kann zwar vorübergehende Linderung von Krankheitssymptomen verschaffen, doch sie ist häufig nicht in der Lage, deren Ursachen zu beheben. Dabei ist Meditation eine der einfachsten Maßnahmen, die jeder für sich nutzen kann, um wieder ins Gleichgewicht zu gelangen. Zunehmend wird deshalb Meditation in Kliniken eingesetzt, vor allem bei chronischen Erkrankungen wie Depressionen, Krebs, Rheuma, psychischen Störungen, Suchtproblemen und Herz- und Hautkrankheiten. Viele dieser Erkrankungen lösen in den Betroffenen Stressreaktionen aus, die wiederum den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen. Denn Stress schwächt das Immunsystem, Zufriedenheit und Freude hingegen stärken es. Studien dokumentieren dies eindrücklich.
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